Presse

Pressestimmen zur CD Il Progetto Vivaldi 2

„mitreißende Virtuosität, gekonnte Musikalität und fantastische Tongebung im Vortrag.“
(Kulturnews)

„Das ist purer Barock, mal überschäumend lebenslustig, dann in melodiöser Andacht, ganz nah an der menschlichen Stimme, Gabetta musiziert in einer wundergleichen Balance aus höfischer Noblesse und virtuosem Draufgängertum…“
(WAZ)

„Schön, intelligent (sechssprachig!) und ein Ausnahmetalent: Viele sehen in der Cellistin Sol Gabetta die Nachfolgerin der legendären Jacqueline du Pré. Mit „Il Progretto Vivaldi Due“ knüpft die Argentinierin jetzt musikalisch nahtlos an ihr Vorgänger-Album von 2007 an. Filigran eingespielt, mit schwungvollen Tempi und anmutigen Melodien – virtuoser kann man Vivaldi nicht interpretieren.“
(Freundin)

„Diesmal präsentiert uns die Cellistin Sol Gabetta die weniger bekannten Facetten des Komponisten Vivaldi: seine kantablen Linien und seine Empfindsamkeit. Sol Gabetta gestaltet farbenreich und ausdrucksvoll […]. Konzertmeister Andrés Gabetta und die Cappella Gabetta folgen ihrer Solistin auf Schritt und Tritt und spielen so flexibel wie ein Streichquartett. […] Die hellwache Alarmbereitschaft des Ensembles zeigt sich aber auch, wenn Sol Gabetta innerhalb eines Takts das Tempo ausbremst und alle mitziehen. Durch solche kleinen Überraschungen bleiben die Interpretationen immer lebendig - bei Vivaldi durchaus keine Selbstverständlichkeit. Und dann hat Sol Gabetta auch noch zwei Zugaben parat: je ein Konzert von Leonardo Leo und, als Ersteinspielung, von Giovanni Benedetti Platti - beide Zeitgenossen von Vivaldi. Vor allem Plattis Stück ist eine echte Entdeckung, mit seiner Mischung aus virtuoser Spritzigkeit und eng gewobener Stimmführung. Der kammermusikalische Dialog zwischen Solistin und Orchester, ihre Sorgfalt und die gemeinsame Spielfreude sind die großen Trümpfe dieser Aufnahme. Eine schöne CD, nicht nur für Vivaldi-Fans.“
(NDR Kultur CD der Woche)

„[…] gerade bei Platti gibt es expressive Verdichtungen und geschickte, polyphone Fingerübungen, mit denen sich der an deutschen Fürstenhöfen umtriebige Komponist als konkurrenzfähig zu seinem großen Landsmann [Vivaldi] erweist. […] An ihrem Barock-Instrument achtet Gabetta streng auf den großen melodiösen Bogen und aufs verlockend Anmutige. Und selbst spieltechnischen Komplikationen wie im Finalsatz des g-Moll-Konzerts stellt Gabetta eine kostbare Empfindsamkeit gegenüber, um den Grad des ´Erzählerischen´ spannungsvoll zu erhöhen.“
(Rondo)

„Unter anderem kann man auf ihrer neuen CD zwei speziell für den Grafen komponierte Cellokonzerte von Antonio Vivaldi hören. Und sogar eine Ersteinspielung: Es ist das D-Moll-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus dem Spätbarock. Hinreißende Musik mit klangvollen Melodien im ersten Satz, einem Adagio voller herbsüßer Harmonien und einer stürmischen Schlussfuge.“
(5 von 5 Punkten)
(Financial Times Deutschland)

„Schon mit ihrem ersten Progetto Vivaldi vor einigen Jahren hat Sol Gabetta die Musikwelt begeistert, jetzt glänzt sie wieder und entführt uns erneut mit ihrem Barockcello in die höfischen Säle, Musik zwischen glänzendem Gold und edlem Marmor. Nicht auszudenken, wie sich die barocken Komponisten um diese fesselnde Musikerin gerissen hätten. […] Ein Album, das besticht. Nicht nur durch Sol Gabettas Verve und spieltechnische Meisterschaft, durch ihren silbernen Klang, für den man sie so lobt, sondern auch durch die inspirierende Begleitung der Cappella Gabetta und eine Werkauswahl, die schon jetzt neugierig macht auf das nächste Projekt.“
(hr2 Kultur)

„CD der Woche- Haarscharf umschifft Sol Gabetta auf ihrer CD eine Klippe, wenn sie sich ihrem impulsiven Zeitempfinden hingibt, die alte Musik nämlich willkürlich zu modernisieren. Sie will die allzu bekannte Musik lebendig erhalten und mit ihrem persönlichen Stil einfärben. […] Das gelingt ihr umso besser, indem sie Vivaldi relativiert – durch seine unbekannten Zeitgenossen wie Leonardo Leo und Giovanni Benedetto Platti. Leo war ein Neapolitaner, der viel opernhafter komponierte als Vivaldi. Und Platti war Musiker am Hofe der Grafen und Erzbischöfe Schönburg in Würzburg. Die beiden Unbekannten Vivaldi zur Seite gestellt zu haben, ist ein großer Verdienst Sol Gabettas. Und dass sie sich in deren Musik hineinversenkt hat, fast intensiver noch als in die Vivaldis, muss man der Star-Cellistin noch höher anrechnen.
Spannend ist zu erleben, wie die so athletisch aufspielende Gabetta die virtuosen schnellen Passagen brillant meistert - bisweilen etwas scharfkantig - aber ihre ganze Seele schließlich in den gesanglichen langsamen Sätzen offenbart.“
(RBB Kulturradio)

„Vielleicht ist es nun endlich doch soweit, dass man nicht mehr vor der Entscheidung steht: Wähle ich die Interpretation eines hochvirtuosen, bekannten und geschätzten Klassik-Stars oder höre ich mir lieber die historisch korrektere Aufnahme mit einem Spezialisten-Ensemble an? Mit der neuen Vivaldi-CD von Sol Gabetta kann man durchaus beides haben. […] Dabei scheint sich die Cappella vor allem Ausgewogenheit auf die Fahnen geschrieben zu haben. Trotz aller historischer Authentizität streben die Musiker nach dem schönen Klang für heutige Ohren: Die wenigen Streicher erzeugen eine vollen, kräftigen Sound und schrecken nicht vor Vibrato an den geeigneten Stellen zurück. […] Diesem Klangideal – historisch authentisch und klangschön – folgt auch Sol Gabetta in ihrer Interpretation der Barock-Konzerte. […] Ihr Spiel ist dabei immer natürlich-fließend. Nie entsteht der Eindruck, Gabetta hätte sich hier einer ihr fremden Musiksprache bedient. Die barocken Konzerte scheinen ihr genauso vertraut zu sein wie die Cello-Musik der Romantik und Moderne. Mit dem Repertoire ihres zweiten Vivaldi-Projekts versetzt sich Sol Gabetta in das Leben des Würzburger Grafen Rudolf Franz Erwein von Schönborn, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts lebte und Cello spielte. Von einem Studienaufenthalt in Rom brachte er Noten der neuesten italienischen Musik mit und legte so den Grundstock für die umfangreiche Musikbibliothek Wiesentheid. Aus dieser Sammlung wählte Sol Gabetta drei Vivaldi-Konzerte, eine Vivaldi-Sonate und ein Cello-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus. Letzteres eine hörenswerte Ersteinspielung und schöne Ergänzung des Barock-Repertoires für Violoncello, ebenso wie das zusätzliche Cello-Konzert des Neapolitaners Leonardo Leo. Mit allen drei Italienern ist die CD außerdem ein schönes Beispiel dafür, wie vielseitig italienische Barockmusik klingen kann. Sol Gabettas zweite Vivaldi-CD […]: Freunde der historischen Aufführungspraxis werden sich mit ihr genauso anfreunden können wie die Fans schöner, runder und virtuoser Cello-Klänge.“
(WDR3)

„Das französisch-argentinische Energiebündel Sol Gabetta kann nicht nur Romantisches spielen, sondern überzeugt auf dieser CD auch als stilsichere Interpretin auf dem Barockcello. Dabei unterstützen die Musiker ihres eigenen, mit historischen Instrumenten bestückten Orchester Cappella Gabetta das emotionspralle Spiel […] exzellent…“
(Stuttgarter Nachrichten)

„Gabetta: Barocke Feinkost. […] Vor allem Plattis Konzert in d-Moll verblüfft in den Eckesätzen durch eine kontrapunktische Meisterschaft, die eine gute Kenntnis der Kompositionstechniken Bachs erkennen lässt. Wiederum hat sich Sol Gabetta - von der „Cappella Gabetta“ unter Leitung ihres Bruders Andres Gabetta wird sie stilsicher unterstützt - für die Aufnahme ein mit Darmsaiten bespanntes Instrument von Gagliano aus dem Jahre 1781 ausgeliehen. Ihrem Spiel verleiht das einen besonders warmen Ton. Oberflächliche Brillanz strebt sie ebenso wenig an wie emotionalen Vorwärtsdrang. Stattdessen herrscht ein nobles, werkergebenes Spiel auf technisch perfektem Niveau ohne jede persönliche Eitelkeit. Eine Fundgrube für Freunde edler barocker Feinkost.“
(Osnabrücker Zeitung)

"Neue Osnabrücker Zeitung" [7 KB] Osnabrück vom 21.12.2011

"Kreiszeitung Bremen" [31 KB] Bremen vom 05.09.2011

"Norddeutsche Nachrichten" und "Schweriner Volkszeitung" [39 KB] Schwerin vom 01.08.2011

"Neue Züricher Zeitung" [157 KB] Zürich vom 04.01.2011

"Der Bund" [1'267 KB] Bern vom 04.01.2011

"Aargauer Zeitung" [1'725 KB] Aarau vom 21.12.2010

"Basler Zeitung" [468 KB] Basel vom 21.12.2010

"Die Welt" [77 KB] Hamburg vom 29.12.2010

"Nürnberger Zeitung" [235 KB] Nürnberg vom 30.12.2010