Hintergrund
Andrès Gabetta
Andres Gabetta gilt als brillanter Barockviolinist. Er ist einer der engsten musikalischen Partner des renommierten Cellisten und Dirigenten Christophe Coin, deßen Orchester, das 'Orchestre Baroque de Limonges' Gabetta als Konzertmeister anführt. überdies ist Andres Gabetta regelmäßiger Konzertmeister beim kammerorchesterbasel. Für eine Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte von Bach (Naxos) mit seinem eigenen Ensemble, den Swiss Baroque Soloists, wurde er im Jahre 2008 für einen Grammy nominiert.
Sol Gabetta
Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales Aufsehen, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab.
Von 1992 bis 1994 war Sol Gabetta Stipendiatin an der „Escuela Superior de Musica Reina Sofia“ in Madrid und wechselte anschließend in die Schweiz, um ihre Studien bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel zu intensivieren. Ihr Konzertexamen machte sie im Jahr 2006 nach weiteren Studienjahren bei David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin.
In den letzten Jahren gastierte Sol Gabetta bei den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem SWR Stuttgart, beim National Symphony Orchestra of Washington, Calgary und Seoul Philharmonics, City of Birmingham Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Detroit Symphony, Royal Philharmonic Orchestra sowie Het Residentie Orkest, den Trondheim Soloists sowie den Orchestern von Euskadi, Teneriffa und Sevilla. Eine rege Konzerttätigkeit verbindet sie zudem mit dem Kammerorchester Basel.
Sie spielt regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, in Verbier, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Saratoga Festival. Außerdem hat sie ein eigenes Kammermusikfestival mit dem Namen „Solsberg“ in der Schweiz gegründet, dort konzertiert sie mit ihren Kammermusikpartnern, darunter Henri Sigfridsson, Mihaela Ursuleasa, Baiba und Lauma Skride sowie Patricia Kopatschinkskaja.
Sol Gabetta nimmt exklusiv für das Label RCA (Sony Music) auf. Ihre erste CD mit Werken von Tschaikowsky, Saint-Saëns und Ginastera, aufgenommen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ari Rasilainen, eroberte auf Anhieb einen Spitzenplatz in den deutschen Klassikcharts und machte sie zur Preisträgerin des Echo Klassik Preises 2007 als Instrumentalistin des Jahres. Ihre zweite CD mit Vivaldi Konzerten, die sie gemeinsam mit dem italienischen Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca aufnahm, erschien im September 2007 und hielt sich über ein halbes Jahr in den deutschen Klassik-Charts. 2008 erschienen zwei CDs von Sol Gabetta: zum einen Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 2 mit den Münchner Philharmonikern unter Marc Albrecht und der Sonate für Cello & Klavier (mit der Pianistin Mihaela Ursuleasa), zum anderen die CD „Cantabile“ mit Opernarien und Liedern u. a. von Offenbach, Bizet und Tschaikowsky in neuen Bearbeitungen für Cello und Orchester. Begleitet wird Sol Gabetta dabei von den Prager Philharmonikern unter Charles Olivieri-Munroe. Die Schostakowitsch-CD wurde nach ihrem Erscheinen von der französischen Klassik-Zeitschrift Diapason mit dem „Diapason d’Or“ ausgezeichnet.
Sol Gabetta spielt, dank eines grosszügigen Stipendiums des Rahn Kulturfonds, eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G. B. Guadagnini von 1759.
Seit Oktober 2005 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel.


